Zu hart für die Modebranche und zu weich für Sexmagazine – das bekommt Michel Levy des öfteren zu hören, wenn er seine Frauenbilder den Zeitschriftenredaktionen anbietet. Sein Markenzeichen sind die immer in reizvolle Wäsche geldeideten Modelle. ?Ich will schlieB1ich keine Sexualforschung betreiben. Das Verlockende besteht doch darin, daß es noch etwas zu entdecken gibt.? Im zarten Alter von dreizehn Jahren wußte der Franzose bereits, was er wollte: ?Ich sah die Fotos von Helmut Newton und beschloB, in seine FuBstapfen zu treten.? Doch die Eltern hatten mit ihm andere Pläne.

So kam Michel Levy auf die Universität, um dort zum Lehrer ausgebildet zu werden. Doch wie der Zufall so spielt: Der Ehemann seiner Dozentin entpuppte sich als Stillife-Fotograf. Als Levy ihm seine Landschaftsaufnahmen zeigte, bot dieser ihm eine Assistentenstelle an. Levy willigte ein und gab sein Studium auf.

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